Artikel in der Rubrik 'Jagdberichte 2010/2011'

Feb 18

Jagden – Nachlese

Anfang Februar haben wir die Jagdsaison für uns für beendet erklärt. Zwar fand grade beim Frost und zur Ranz hier und da noch eine Fuchsjagd statt, aber die Drückjagdsaison ist vorbei. Highlight einiger kleinerer und größerer Jagden im Dezember und Januar war für uns die Niederwildjagdeinladung nach Holland. Unmengen von Gänsen, reichlich Fasanen und Enten erwarteten uns, und zur großen Freude  der Gastgeber konnte auch ein Fuchs gestreckt werden. Das ganze bei super-Wetter, wir freuen uns schon auf’s nächste Jahr!

 

Tikka

 

Nov 28

weitere Jagden

Freitag bei der Jagd im Wildschutzgebiet Kranichstein ist Tikka mehrfach von Sauen angenommen worden, hat sich aber nicht beirren lassen und weiter gut gejagt – schnell und wendig genug ist sie ja, um auszuweichen.

Samstag in Möttau kamen in unserem Treiben dann kaum Sauen vor, dafür aber in der anderen Ecke des Revieres, in der Tikkas Tochter Aspe gewirkt hat – die ebenfalls angenommen wurde, dann aber den Spieß umdrehte und dank ihr und zwei weiteren Hunden kamen zwei kranke Sauen und ein ebenfalls krankes Kitz zur (ansehnlichen!) Strecke. (3 Stück Rotwild, sechs Sauen, drei Rehe, ein Fuchs)

Indira war mit Andreas in Edelsberg und hat zwei Nachsuchen, davon eine mit Hetze und Stellen gemeistert, die kranke Sau kam zügig zur Strecke! Leider lahmt Indi seither wieder, allzuhäufig können wir ihr das nicht zumuten, obwohl sie es richtig gut macht.

Nov 20

Jagden

Fotos von der Jagd am Freitag im Vogelsberg, zwei Treiberwehren, davon unsere mit 5 Treibern und 5 KLM! Neben den braun-weißen Rico und Amy waren Hummel, Tikka und ihre Tochter Aspe bei uns im Einsatz. Strecke ordentlich, mit 13 Sauen, 7 Stück Rehwild und Fuchs, bei sehr geringer (Fehl-)Schusszahl.

Samstag war Tikka dann nochmal hier in Seelbach auf Jagd – Kira wurde nicht geschnallt, die geht dafür leider zu weit. Smilla durfte die letzte halbe Stunde mitkommen, und war überglücklich. Revierübergreifend fielen sechs Sauen, ein Reh (Hegeabschuss nach Verkehrsunfallverletzung), ein Fuchs und ein Iltis, der vom Hund gegriffen wurde.

Aspe und Tikka

Aspe und Tikka (oder Hummel?)

Nov 14

Aktuelles

Alaska ist auf der Zuchtschau am 13.11. in Havixbeck schönste Hündin geworden, mit Form- und Haarwert “vorzüglich”. Schade, dass ich kein aktuelles Foto habe. Allerdings ist auf der Seite der KLM Westfalen-Lippe eins!
http://www.klm-westfalen-lippe.de/index.php?option=com_content&view=article&id=38&Itemid=47

Ergebnisse A-Wurf Update

Tikka, Aimo und Kira haben am 12.11. im hiesigen Lahnhang rund um den Scheuernberg gejagt (Aspe war zwei Reviere weiter im Einsatz) – leider stand die Strecke mit drei Sauen deutlich hinter den Erwartungen (und Wiesenschäden) zurück, was aber sicher nicht an den Hunden lag, die mit großem Einsatz dabei waren (Kira mal wieder über drei Reviere hinweg…).

Okt 24

Aimo war auf Gänsejagd – Waidmaidsheil!

Okt 15

15.10., goldener Oktober

Letztes Wochenende haben Aspe und Arik die hessische Brauchbarkeitsprüfung für die Nachsuche auf Niederwild und am Wasser bestanden!

Wir kommen grade von einer Jagd hier in Villmar, wo Kira und Tikka bei herrlichem Wetter Sauen jagen durften. Kira hat es so gut gefallen, dass sie am Schluss an einer verendeten Sau geblieben ist, und wir bei unserer verzweifelten Suche nach dem Hund erst durch den Anruf des Nachsuchenführers erlöst wurden, der Hund und Sau fand… Tikka hat mehrfach laut Frischlinge und Überläufer aus den Brombeerverhauen und Buchenrauschen gejagt, in den riesigen Flächen haben die sich aber häufig bald wieder gedrückt, und Tikka jagt sie dann einfach nicht weit genug. Was die Notwendigkeit unterschiedlich jagender Hunde unterstreicht – im Gegensatz zu den Wachtelhunden war Tikka dafür immer schnell wieder zurück, wenn wir an die nächsten Brombeerfelder kamen.

Okt 02

Start in die Jagdsaison

Am 1.10. ging es hier in der Nähe mit der 1. Drückjagd los, im Einsatz waren Tikka und Kira.

Bei schönstem Spätsommerwetter mit über 25°C waren Hunde, Wild und Treiber ungewöhnlich gefordert, die Schützen ebenfalls, da die Vegetation noch grün und dicht ist. Die Strecke mit drei Stück Rotwild (im rotwildfreien Gebiet…) und drei Sauen bei etwa 12 Schützen konnte sich sehen lassen, Andreas war mit 1 Kalb und 1 Frischling Jagdkönig…

Tikka und Kira haben prima gejagt – sie haben es seit Januar nicht verlernt ;-)

Tikka nach etwa der Hälfte der Jagdzeit

Feb 02

Jagdsaison vorbei

Ein kleiner Höhepunkt zum Saisonabschluss war die Jagd in Möttau am Montag, auf der Tikka und Smilla dabei waren. Und Smilla hat es mit ihren gut 13 Jahren noch für notwendig erachtet, einer Wachtelhündin beim Fang eines Frischlings zu helfen. Der wahrscheinlich mutterlose, abgekommene 10-kg-”Frosch” wurde von der Wachtelhündin gefunden und bedrängt, mit Smillas Hilfe gelang es dann, den Frischling zu erlegen. Ich hatte ja eigentlich den Eindruck, dass Smilla in den letzten ein, zwei Jahren eher einen Bogen um Sauen gemacht hat, aus Altersgründen durchaus gerechtfertigt. Aber das scheint etwas voreilig gewesen zu sein!

Nebenbei ist noch zu bemerken, dass sich auch Tikkas Tochter Aspe (8 Monate) schon an Sauen bewährt und alleine, aber in voller Absicht einen Frischling gefangen hat. Wenige Tage später hat sie dann, eigentlich ohne Jagdauftrag, erneut gezielt Schwarzwild aufgestöbert, verbellt, in Bewegung gesetzt und kam Stunden später mit Blessuren nachhause, die tierärztlichen Einsatz erforderten. Sie hat aber alles gut überstanden, hoffentlich daraus gelernt und schade, dass es keine Zeugen gab, um das Leistungszeichen “S” zu beantragen.

Jan 15

14. Januar, Obershausen

Weil nur kleine Treiben angekündigt waren, durfte “Oma Smilla” mitkommen, zumal sie das Gelände gut kennt, und ich keine Bedenken haben musste, dass sie sich verläuft. Gleich zu Beginn und später auch noch mehrmals hat sie vor mir Sauen vorgestanden, die wir dann gemeinsam in Bewegung bringen konnten. Tikka war erneut spurlaut, ich konnte allerdings nicht erkennen, auf wessen Spur. Und Kira hat sehr zielgerichtet gejagt, weiträumig, aber nicht sinnlos weit und nach ca. einer Stunde unmitelbar vor Andreas’ Stand einen Frischling gefangen (ca. 15 kg), den Andreas abfangen konnte.

Trotzdem sehr viele Sauen im Treiben waren, und zahlreich Rehwild gesehen wurde, war die Strecke mit zwei Sauen und 1 Reh doch sehr überschaubar, was sicher auch an der Freigabe lag – neben Rehwild nur Frischlinge und mehrjährige Keiler, da die Bachen schon gefrischt haben könnten, und bekanntermaßen auch Überläuferbachen beteiligt sind.
Für uns Hundeführer und Treiber war es sehr spannend, deshalb habe ich nur kurz vor Ende ein Foto von Smilla gemacht, die für ihre 13 Jahre erstaunlich konstant gut gejagt hat (ich weiß gar nicht, warum ich sie auf den letzten Jagden nicht dabei, sondern geschont hatte…) – und heute trotzdem topfit ist!

Smilla in Obershausen

Dez 19

Damenjagd in der Rheinebene und neues Foto von Aimo

Tikka und Nadine waren zur “Damenjagd” von Focics eingeladen. Unten zwei Fotos von einer Mitjägerin. Mitgejagt hat auch Tikkas Sohn Aaron, der bei Focics in Ausbildung ist und dessen Vater Paco. Die Niederwildjagd in kleiner, aber ausgesprochen netter Truppe mit vielen verschiedenen Hunden war für uns Waldjäger sehr spannend und insgesamt sehr erfolgreich.

Da auch Aaron schon brav Krähen apportiert und das Wetter vergleichbar war, passt das aktuelle Foto von Aimo bei der Arbeit ganz prima…

Aimo mit Krähe

Dez 10

Kurzurlaub und Gänsejagd auf der Elbinsel Krautsand

Wir waren zu Gast im Ferienhaus des DL-Zwingers “vom Alten Hafen” und haben ein paar sehr schöne Tage auf Krautsand verbracht.

Für uns alle war es die erste Gänsejagd und sehr spannend! Andreas hat gut geschossen und Tikka und Indi durften zum ersten Mal Graugänse apportieren. Das ist gar nicht so einfach, sind die Vögel doch ziemlich groß und durchaus wehrig!

Tikka mit Graugans

Als nach drei Tagen der Nebel nachließ, sind die Strandfotos entstanden – die Hunde hatten riesig Spaß im Schnee am Elbstrand. Nur Kira musste, nach einem erfolgreichen Ausbruch am ersten Abend, die Tage an der Leine verbringen (wer eben so gar nicht gehorcht…).

Dez 04

Jagd am 4.12.

Hinterwald Villmar/Langhecke mit drei KLM und Kira.

Ein Foto vom Wachtelhund konnte ich vor dem Start noch machen, dann verschwanden unsere vier Hunde in der ersten Dickung, Rotwild explodierte in alle Richtungen und Kira verschwand mit einem Teil des Rudels. Sie kam später nochmal zurück, wurde dann aber nach Ende der Jagd im Nachbarrevier aufgesammelt, mit großem Lob, wie schön sie an Sauen gejagt hat.

Erwartungsgemäß blieben die drei KLM Tikka, Tochter Aspe und Hummel überwiegend bei uns in der Treiberwehr, ließen sich nach dem Hochmachen des Rotwildrudels alle drei abrufen, ebenso von den zahlreichen Rehen und selteneren Sauen. Tikka war auf einmal eindeutig Spurlaut am Hasen, keine Ahnung, wo das jetzt herkommt.

Die Hunde haben also drei Stunden lang prima gestöbert, Hummel und Aspe konnten einen kranken Frischling greifen, und am Ende der Jagd lagen ein Kalb und fünf Sauen bei zehn Schützen, drei Treibern und der o.g. “Meute”.

Und diesmal konnte ich ein paar Fotos machen!

Nov 29

26./27. November

Freitags Jagd im Vogelsberg, Kira und Tikka im Einsatz, endlich mal gemeinsam mit Tochter Aspe. Die war dann auch ganz dicht dabei, als ihre “Ziehmutter” Hummel eine kranke Sau gestellt hat, die vom Hundeführer erlegt werden konnte. Außerdem war die Kleine zum ersten Mal Sichtlaut an flüchtigem Schwarzwild und gleich danach auch am Hasen.

Leider gibt es mal wieder keine Fotos von der Jagd…

Dafür Impressionen von Tikka in der verschneiten Thüringer Rhön am Samstag, wo sich das Wild aufgrund des Neuschnees stark gedrückt hat, die Strecke entsprechend hinter den Erwartungen zurück blieb. Trotzdem ein wunderschöner Tag, bei leichten Minusgraden in Sonne und Schnee!

Während Smilla die Zeit überwiegend im Auto verbracht hat, hatte Indi Freitag und Samstag Nachsucheneinsätze.

Nov 17

Zwischenstand Jagden 2010

Nachdem Tikka und Nadine dank Nadines Erkältung drei Jagden ausfallen lassen mussten, sind wir jetzt wieder alle im Einsatz!

Nach einem guten Saisonstart Ende Oktober war am vergangenen Samstag die Drückjagd bei uns im Lahnhang rund um den Scheuernberg (mit angrenzenden Revieren). Aufgrund von Ausfällen bei den Einsätzen vorher brachten unsere Gäste weniger Hunde mit als geplant, so dass neben einer jungen Bracke und einem sehr jungen Kurzhaar unsere Kira und Tikka praktisch die Hälfte der vierbeinigen Jagdhelfer ausmachten. Umso mehr waren die Treiber gefordert, und mithilfe der Hunde haben wir neben reichlich Rehwild und wenigen einzelnen Sauen auch sehr erfolgreich zwei größere Rotten aus dem berüchtigten Weißdorn-, Schwarzdorn-, Brombeer-, Heckenrose-, Ginstergebüsch hochmachen können. Davon sind dann immerhin vier Stück zur Strecke gekommen – ein großer Teil scheint sich aber irgendwo gedrückt zu haben, und ist pünktlich nach dem Abblasen ins Nachbarrevier gewechselt… Gesamtstrecke an dem Tag bei uns: vier Sauen, vier Rehe, ein Fuchs. Es hätte mehr sein dürfen, zumal die Schäden auf den Wiesen unübersehbar sind…