Artikel in der Rubrik 'Aktuelles'

Nov 12

Vogelsberg und Lahnhang

11.11. und 12.11.

Im Vogelsberg hatten wir strahlenden Sonnenschein, herrliches SpÀtsommerwetter (im November!) wÀhrend rundherum alles in Nebelsuppe getaucht war.

Gretel musste im Auto bleiben, weil ich keine Unterbringung nach der halben Strecke organisiert bekommen habe. Nikita und Birka haben gut gejagt, waren reichlich an Rehwild, erst kurz vor Ende an Sauen – da haben sie dann einen Frischling auf die LĂ€ufe gebracht und einem SchĂŒtzen einen ÜberlĂ€uferkeiler, den er dann auch gestreckt hat. Das war mit acht Sauen, sechs Rehen und einem Fuchs die erste relativ ergiebige Strecke. Ich habe unterwegs drei Waldschnepfen gesehen, das rechtfertigt dann wohl auch den Fuchs…

Im Lahnhang heute (im Nebel – dafĂŒr war es dann wenigstens nicht mehr so heiß in der vollen Montur) haben die Hunde jeweils ĂŒber 20 km zurĂŒckgelegt, wohl auch an Sauen, Birka war gegen Ende nochmal in eine grĂ¶ĂŸere Aktion verwickelt, aber bei einer anderen Treiberwehr und zu weit weg fĂŒr mich, um mitzubekommen, was genau los war. Strecke: neun Sauen, vier Rehe, ein Fuchs. UrspĂŒnglich in unserem Beritt mit vier Treiber:innen mit zweieinhalb KLM gestartet haben wir unterwegs ein bisschen „gesammelt“ und neben Nikita noch einen weiteren KLM und wechselnde Terrier dabei gehabt.

Nov 06

Start in die Jagdsaison 2022/23

Wir sind gut in die neue Saison gestartet.

Nach dem Verlust von Tikka und Leska im Sommer ist im Juni „Gretel vom Streitberg“ bei uns eingezogen. Sie macht sich super und war auch schon mit jagen.

Am 28. und 29.11. war es mit bis zu 25 Grad so warm, dass ich mein Auto so abgestellt habe, dass ich nach der halben Strecke Hunde austauschen konnte. FĂŒr Gretel war es in Wettenberg die erste Jagd, die soll ohnehin noch keine drei Stunden laufen, und fĂŒr Birka hat es nach anderthalb Stunden in Weste, mit wenig Kondition und bei der Hitze auch gereicht. Da ich Andreas‘ Nikita mitgenommen hatte, durfte die dann die zweite Runde laufen, und hat das auch prima gemacht.

Gretel war bei beiden Jagden je einmal mit Rehwild weiter weg, hat uns aber immer wieder gefunden und blieb dann schön nah. Birka und Nikita waren wie gewohnt immer nur kurzzeitig weiter unterwegs, aber immer da, wenn es interessant wurde.

Gestern dann „Brombeerjagd“, zum GlĂŒck war es nicht mehr ganz so heiß, trotzdem durfte (musste) Gretel nach der ersten Runde ins Auto. Birka und Nikita haben sich tapfer weiter durch die Dornen gekĂ€mpft, und Nikita hat einen WaschbĂ€r gefangen, der sich heftig gewehrt hat. Auf die Klagelaute beider hin sind Birka und ein Terrier zu Hilfe gekommen, und gemeinsam haben sie den Kerl gehalten bis ich mich durch die Dornen gearbeitet hatte, um ihn abzufangen.

Nov 23

11. und 13.11.

Donnerstag war Jagd im KnĂŒllwald bei Matthias. In unserer Kleingruppe neben Xani und Birka (die nach dem Schmiss am Vorderlauf wieder mitgehen durfte,) ein junger WachtelrĂŒde und Matthias‘ neue LanghaarhĂŒndin Emmi.

WĂ€hrend Hessen ĂŒberwiegend in dicke Nebelsuppe getaucht war, hatten wir einen herrlichen Sonnentag, allerdings bis auf ein paar StĂŒck Rehwild und vermutlich eine Sau in unserem Treiben recht ereignislos. Das Gesamtergebnis der großen Jagd war aber wohl befriedigend.

 

Samstag dann die inzwischen schon traditionelle „MĂŒnsterlĂ€nderjagd“ bei Andreas im Lahnhang. Tikkas Nachwuchs Birka und Bora vom Scheuernberg, Boras Sohn Amos von der Schlosskaute und drei Forstweg-KLM (Chasper, Espe und Harvey) in meiner Gruppe, Christians Loki mit einem Terrier in einer weiteren Treiberwehr. Zwei oder drei weitere Hunde wurden vom Stand geschnallt.

v.l.: Bora v. Scheuernberg, Birka v. Scheuernberg, Chasper v. Forstweg, Espe v. Forstweg, Harvey v. Forstweg, Amos v.d. Schlosskaute

Zweieinhalb regennasse Stunden mit einzelnen, aber wenigen Wildkontakten spĂ€ter kamen wir an die berĂŒchtigte Schwarzdorndickung, die allerdings immer lichter wird. DafĂŒr kommen drumherum zunehmend mehr BrombeerflĂ€chen. Hier trafen wir, planmĂ€ĂŸig, die parallel gehende Treiberwehr und wollten uns besagten Brombeeren gemeinsam noch intensiver widmen, als Harvey, der jĂŒngste, vor einem unauffĂ€lligen BrombeergestrĂŒpp mitten zwischen uns standlaut gab. Kurz darauf floh ein ÜberlĂ€uferkeiler vor dem Hund (ĂŒberrannte den Terrier), gefolgt von Bora, und wurde recht nah von einem Stand aus zweimal beschossen. Bora blieb dran, Patrick hinterher und rief kurz danach nach UnterstĂŒtzung. Ein Fehlschuss, einer saß schlecht hinten, so dass die 55-kg Sau zwar deutlich krank, aber Ă€ußerst wehrhaft war. Mit Hilfe von vier KLM, einer Kurzwaffe und dem SaufĂ€nger konnte das StĂŒck dann abgefangen und erlöst werden. Bei der Kontrolle der beteiligten Hunde blutete Birka stark am Hals, und wir haben sie schnell zur nur ca. 100 m entfernten TA-Praxis bringen können. GlĂŒcklicherweise hatte es nur die linke Backe erwischt, nicht das Auge und keine GefĂ€ĂŸe – ohne Weste hĂ€tte es schlimmer ausgehen können. Kaum war Birka versorgt, stellte Patrick bei Bora zwei große Wunden an der Keule fest, so dass auch sie auf den Behandlungstisch kam und geklammert wurde. Seit heute sind beide Hunde aber wieder faden- bzw. klammerfrei und alles heilt gut.

Nov 07

November

Gestern Hubertusjagd auf mehreren hundert Hektar Brombeere-nach-Fichtenverlust-Staatswald. Die FlĂ€chen werden jedes Jahr schlimmer… Ich habe zum ersten Mal darĂŒber nachgedacht, mir zu den KLM einen Terrier zuzulegen, der einfach besser unter den Brombeeren durch- bzw. mitten hineinkommt als meine Hunde.

Aber nacheinander. Weil Birka ja ausfiel habe ich Andreas‘ Nikita mitgenommen. Am Samstag vorher hatte sie bei ihm, vom Stand geschnallt, kurz nach Beginn der Jagd Ärger mit einem grĂ¶ĂŸeren DrahthaarrĂŒden angefangen (der gar nicht wusste wie ihm geschah, sich das aber zu Recht nicht gefallen lassen wollte) und eine Macke am Hals davongetragen, so dass die Jagd fĂŒr sie schon nach einer halben Stunde vorbei war.

Da ich beim Durchgehen deutlich bessere Einwirkungsmöglichkeiten habe, als Andreas vom Stand aus, und ohnehin nicht gerne ohne Hund durchgehe, bot sich Nikitas Einsatz mit mir an. Kurz nach dem Start machte sie Rehwild hoch und verschwand mit dem StĂŒck aus der Jagd. Kam dann aber, erstaunlicherweise, nach (fĂŒr einen Wachtel) relativ kurzer Zeit zurĂŒck und blieb weitgehend bei mir. Die Hunde in unserer Gruppe (mehrere KLM und Bracken) haben ihr Bestes gegeben, aber in den Bereichen, in denen die Brombeeren zu hoch und dicht zum Überspringen, aber ohne „Tunnel“ zum Durchstöbern sind, war es fĂŒr die Hunde extrem schwierig, und wir haben sicher etliches an Wild ĂŒberlaufen. Die Rehe lagen ohnehin sehr fest, sie fĂŒhlen sich auf diesen FlĂ€chen sehr sicher, wir sind mehrfach fast darĂŒber gestolpert, bevor sie (kurz) geflĂŒchtet sind.

    

Zum Ende hin waren die Hunde (und TreiberInnen!) allesamt fix und fertig, völlig von Brombeeren zerstochen. Nikita hat sich heute noch nicht viel bewegt, und wenn, dann sehr bedĂ€chtig. Sie lahmt auch etwas, hat eine kleine Wunde am Ballen. Da sie gerade zu fĂ€rben beginnt, hat sie genĂŒgend Zeit, sich vor ihrem nĂ€chsten Einsatz auszukurieren. Aber ich war sehr zufrieden mit ihr.

Ich hoffe, dass Birka dann fĂŒr die Jagden kommenden Donnerstag und Samstag wieder fit ist, die Klammer haben wir gestern entfernt und es sieht ganz gut aus.

 

Nov 07

Weiter geht’s

Am 30. dann kleine Jagd im Taunus, nur Birka mit mir und dem dortigen Kollegen zum Durchgehen, wenige SchĂŒtzen, etwas mehr Hunde noch in den großflĂ€chigeren Nachbarjagden.

Erst war es ziemlich ruhig, ab und zu haben wir Rehwild hochgemacht, aber nicht viel. SpĂ€ter eine Sau, und ziemlich zum Schluss ging Birka dann dann an der Grenze in eine Brombeerdickung der Nachbarn, wurde bald laut, die anderen Hunde schlugen bei und es kam zu Gerangel, bis die Sauen abrĂŒckten, und wohl auch beschossen wurden.

Bei uns lagen eine Sau und ein StĂŒck Rehwild.

SpĂ€ter am Abend hat Birka dann stark gelahmt und ich fand eine kleine, aber klaffende Wunde am Vorderlauf, das Karpalgelenk war deutlich geschwollen. Vermutlich hatte sie beim ScharmĂŒtzel mit den Sauen einen Schlag abbekommen. Wir sind dann zur TierĂ€rztin, die den Schmiss geklammert hat. Also erstmal Schonung und Jagdpause.

Okt 28

Die Jagdsaison hat begonnen

Dieses Jahr will ich wieder ein bisschen mehr berichten.

Vergangenen Sonntag habe ich mit Birka an der ersten Jagd der neuen Saison teilgenommen. Es war eine nette kleine Runde, zur Strecke kamen zwei StĂŒck Rehwild, eine Sau. Es hĂ€tten (von den SchĂ€den im Feld rundherum) mehr sein dĂŒrfen, aber bei uns im Treiben kamen nur zwei vor. Die erlegte Sau wurde ihm nach Aussage des SchĂŒtzen von Birka (laut) „gebracht“, was mich natĂŒrlich sehr erfreut hat.

Heute war dann eine grĂ¶ĂŸere Staatsjagd im Taunus. Wir waren einer Treiberwehr mit guten Hunden und erfahrenen HundefĂŒhrern zugeteilt worden, und mussten in den riesigen BrombeerflĂ€chen hart kĂ€mpfen, die Sauen zu finden und zu bewegen. Hat aber gut geklappt, das Endergebnis habe ich noch nicht bekommen. Birka hat zwei 5-kg-Frischlinge gefangen, von denen einer einen nicht sofort tödlichen Schuss hatte und dank der Hunde von mir abgefangen werden konnte. Warum es Ende Oktober  schon (oder noch) so winzige Frischlinge gibt, ist mir ein RĂ€tsel.

Apr 09

Der Zwinger ruht, nicht aber die Jagd…

WĂ€hrend Corona fĂŒr viele durch Homeoffice mehr Freizeit bringt, kehrt im Forst durch die immer massiver spĂŒrbaren WaldschĂ€den durch die KlimaverĂ€nderung keine Ruhe ein. Gab es frĂŒher immer mal „Verschnaufpausen“, in denen ein bisschen kĂŒrzer getreten und gejagt oder ein Hund ausgebildet werden konnte, beschĂ€ftigen wir uns mittlerweile das ganze Jahr hindurch mit Schadholz. So rotieren wir jetzt, wo bei uns die KĂ€ferfichten ziemlich komplett gefĂ€llt sind, um an Straßen, Wegen, WaldrĂ€ndern usw. die absterbenden und toten Kiefern, LĂ€rchen, Buchen, Eschen, Ahorne usw. zu fĂ€llen, bevor Menschen zu Schaden kommen. Nebenbei mĂŒssen innerhalb kĂŒrzester Zeit auf den zwangsweise entstandenen großen KahlflĂ€chen zigtausende Pflanzen gesetzt und gegen WildschĂ€den geschĂŒtzt werden.

Dass die Kinder wegen Corona weniger in der Schule sind und kaum FreizeitaktivitÀten nachgehen können, verringert die Chancen auf Jagd und Hundeausbildung weiter.

Wir hatten aber ĂŒber Winter noch das große GlĂŒck, dass die Kinderbetreuung an den Wochenenden durch einen Hausgast gewĂ€hrleistet war, so dass wir mit den Hunden an zahlreichen Bewegungsjagden teilnehmen konnten. Tikka ist jetzt komplett „pensioniert“, sie ist zwar körperlich noch ganz gut beieinander und munter, aber sieht und hört kaum noch und ist wirr und orientierungslos. Leska wird ausschließlich fĂŒr Nachsuchen eingesetzt, das aber sehr erfolgreich. Birka hat, wie auch in den Vorjahren, sehr gut an Sauen gejagt und mir viel Spaß gemacht. Nikitas Leistung ist oft erfreulich, aber noch nicht konstant – leider fiel sie wegen LĂ€ufigkeit an zwei Terminen aus, an denen viele Sauen vorgekommen sind, und sie viel hĂ€tte lernen können. Aber sie ist ein Sonnenschein und bringt uns stĂ€ndig zum Lachen, das ist auch etwas wert…

 

Dez 12

Endlich mal Sauen

In Obershausen kamen wir endlich ernsthaft an Sauen, auf allen Jagden vorher waren die immer insgesamt rar oder bei den anderen Gruppen…

Dreamteam Birka mit Wachtelhund Xani, die dieses Jahr schon in Bad Camberg gut zusammen gejagt haben, haben mehrfach Sauen lockergemacht, an denen sich nachweislich andere Hunde schon ohne Erfolg versucht hatten. Eine frĂŒh beunruhigte Rotte von 10-15 StĂŒck, die sich in alten Bombenkratern mit KronenbrĂŒchen verschanzt hatten, und offenbar recht sicher fĂŒhlten, konnten die beiden Hunde nach und nach sprengen und einzeln vor die SchĂŒtzen bringen. Birka hatte vorher schon alleine einen einzelnen Frischling, der sich in den Brombeeren von uns hat ĂŒberlaufen lassen, vorgestanden, dann standlaut verbellt, bedrĂ€ngt und so zur Flucht bewegen können.

Da Tikka aus unklaren GrĂŒnden bei den letzten Jagden mehrmals kurz nach Beginn das Treiben verlassen hat (beim ersten Mal hat sie vorher allerdings noch drei starke Hirsche aus einer Fichtendickung hochgemacht) und auf den Wegen herumgeirrt ist, ist die Jagdsaison fĂŒr sie wohl beendet, es sei denn, die Tabletten fĂŒr die Durchblutung zeigen schnell Wirkung.

Birka mit Caesar

Tikka mit Urenkel Caesar II vom Forstweg

Nov 18

Familienjagd die Zweite

Im Vogelsberg bei herrlichem Wetter gab es wiederum Familientreffen – Tikka, Birka und Aspe waren unterwegs.

Tikka, Birka, Aspe

Okt 30

Start in die neue Jagdsaison

Am 26.10. sind wir mit Birka und Tikka in Wettenberg in die Saison gestartet. Leider war es in unserem Treiben außergewöhnlich ruhig, keine Sauen, kein Rotwild, nicht mal Rehwild.

Birka und Tikka

Am 27.10. in der Schieferlay waren wir in unserem Teil mit nur 2 Hunden unterwegs, Wachtel Xani und Birka, Tikka merkt man jetzt ihre 11 Jahre an, die durfte sich ausruhen, 2 Tage hintereinander muss nicht mehr sein. Selbst Birka war abends dann ungewöhnlich unauffĂ€llig… Diesmal war reichlich Rehwild im Treiben, die Hunde ließen sich aber gut abrufen, so dass trotz des schmalen Revierzuschnittes nur eine einzige GrenzĂŒbertretung stattgefunden hat 😉 das kann man bei der Garmin-Auswertung gut sehen, es sieht aus, als ob die Hunde die Grenzen kennen! Die MĂ€dels haben ein StĂŒck Rehwild gefangen, das stark abgekommen war, noch nicht verfĂ€rbt und völlig verschmutzte HinterlĂ€ufe hatte – sehr mickriges Schmalreh oder uralt, wurde verworfen. Zur Strecke kamen eine Sau und zwei Rehe – bei rund 10 SchĂŒtzen und 2 Hunden ganz okay. Die beiden Spießer im Treiben hatten leider zu hoch auf, und das einzelne Tier zu schießen wollte auch keiner riskieren.

Dez 21

Jahresende

Seit dem letzten Eintrag hatten wir noch reichlich spannende Jagden und gute Erfolge.

In Edelsberg bei dichtem Schneefall hat Tikka einen ca. 120 kg starken beschossenen Keiler so lange verbellt, bis ihm der Fangschuss angetragen werden konnte. Bei einer Jagd im Taunus hat sie mit einem Terrier zusammen einen kranken Frischling verbellt, gefasst und gehalten bis ich ihn abfangen konnte. Auch in der Woche vorher hat sie einen kranken Frischling gepackt, der dann abgefangen wurde.

Birka verbellt zunehmend sicherer sich drĂŒckendes Schwarzwild und geht laut Garmin maximal ca. 400m laut hinterher, kommt dann wieder zu mir zurĂŒck um weiter zu suchen. Bei den Aktionen von Tikka mit sich stellenden Sauen hĂ€lt sie sich aber bisher wohl eher zurĂŒck.

Nov 30

Jagdsaison

Am 17.11. sehr erfolgreiche Jagd im Vogelsberg, mit KLM Tikka, Aspe, Birka, Hummel, Bea (und weiteren Hunden).

Am 18.11. im Taunus waren Birka und Tikka im Einsatz, leider keine Sauen bei uns im Treiben, dafĂŒr Rotwild, wovon ein Kalb zur Strecke kam. Außerdem haben Tikka, Birka und ein weiterer KLM eine offenbar uralte, stark abgekommene Ricke (ich hatte sie erst als mickriges Kitz angesprochen!) gefangen, die dann von mir abgefangen wurde. Ein echter „Hegefang“.

Am 24.11. Jagd bei uns im FA, nicht ganz so erfolgreich wie letztes Jahr, aber trotzdem sehr gute Strecke Reh- und Schwarzwild. Leska war mit Andreas am Vortag im FA Herborn und hat mal wieder sehr weit gejagt, laut Garmin aber durchaus sinnig.

Am 25.11. waren wir dann am Rande von Taunus/Wetterau auf einer sehr verregneten Jagd, trotzdem haben die Hunde super gearbeitet und die oft ziemlich fest liegenden Sauen hochmachen können. Dank einer Sonderrunde von Tikka und Birka haben wir gegen Ende noch einen ÜberlĂ€uferkeiler aus den Brombeeren vertrieben, der dann wohl auch erlegt wurde – den hatte Tikka gefunden. Auch hier erfreulich gute Strecke, mit vielen Frischlingen.

 

Nov 13

Lahnhangjagd

Am 11.11. fand hier im Lahnhang eine revierĂŒbergreifende DrĂŒckjagd im Rahmen der Hegeringjagd statt. Im Einsatz waren Birka und Bora, außerdem Boras Sohn (und damit Tikkas Enkelsohn) Amos und der in etwa gleichaltrige KLM eines Kollegen. Tikka selber hatte einen gelben Zettel von der TierĂ€rztin nach osteopathischer Behandlung am Tag vorher, sollte sich schonen, darf aber wohl am kommenden Wochenende wieder mit. Gerade die LahnhĂ€nge sind nicht optimal fĂŒr angeschlagene Gelenke. Leska blieb auch im Auto, da an dem Tag Nachsuchengespanne Mangelware sind und sie fĂŒr Kontrollsuchen vorgehalten wurde. DafĂŒr sind aber ihre Töchter Fine und Kira sowie Sohn Wanja gestartet. Außerdem noch eine Bracke und ein Terrier, aber das war’s dann schon an Hunden bei uns. Aspe war in der Nachbarschaft auch unterwegs.

Schon von Beginn an wurde klar, dass reichlich Schwarzwild vorkam, aber aufgrund der Witterung (Dauerregen) keinen Drang hatte, die Dickungen zu verlassen. Trotzdem ist es uns gelungen, die eine oder andere Sau locker zu machen, die Junghunde haben schön mitgejagt, aber ganz begeistert bin ich von Birka und Bora, die vor und mit uns mehrmals kleinere Rotten sprengen konnten und einzelne StĂŒcke auch relativ weit gejagt haben, mehrere SchĂŒtzen berichteten von der guten Arbeit, von Sauen, die sie vor unseren laut jagenden Hunden erlegen konnten. Anschließend kamen die MĂ€dels immer zĂŒgig zu uns zurĂŒck, so dass wir das nĂ€chste StĂŒckchen Schwarzdorn oder Brombeere in Angriff nehmen konnten.

Zur Strecke kamen bei uns 14 Sauen, 7 StĂŒck Rehwild und 3 FĂŒchse. Das scheint an dem Wochenende in dieser Ecke ein ziemlicher Erfolg gewesen zu sein, in anderen, auch sauenreicheren Revieren, war die Ausbeute geringer.

Fotos folgen, sobald ich sie bekomme.

 

Nov 04

Die Jagdsaison hat begonnen

Nach einem „webtechnisch“ faulen letzten Jagdjahr will ich dieses Jahr wieder etwas mehr berichten.

Schon vor 14 Tagen waren Birka und Tikka um Weilburg aktiv, leider kam sehr wenig Wild vor, und die Hunde waren mangels Kondition und wegen relativ hohen Temperaturen und Hanglage schnell erschöpft, außerdem hat Tikka nach kurzer Zeit schon stark gelahmt.

Dienstag drauf waren wir im Burgwald eingeladen, Birka und Leska haben gut gejagt, Tikka blieb im Auto, durfte aber kurz vor Ende noch ein bisschen mit Stöbern, um sich nicht zu sehr zu belasten.

Samstag war Leska mit Andreas in Wettenberg, auch erfolgreich, und Birka mit mir in der Schieferley, wo wir zusammen mit Matthias und seinen beiden Wachteln einiges auf die LÀufe gebracht haben. Aufgrund des GelÀndes dort habe ich Tikka zum Schonen zuhause gelassen.

Heute dann große Jagd im Laubus, außer unseren drei Hunden (und neben vielen weiteren) waren noch Aspe aus Tikkas A-Wurf und Bora mit von der Partie. Benjamin wollte mit Aimo kommen, der hat sich aber bei der Jagd verletzt, nicht schlimm, aber war nicht einsatzfĂ€hig, und bei Klaus und Alaska kam auch etwas dazwischen. Sehr schade. Leska hat (dank Garmin nachvollziehbar) sehr gut gejagt, leider ĂŒberwiegend in der Nachbarjagd… Bora hat unter anderem eine kranke Sau gefunden, gestellt und verbellt bis ihr der Fangschuss angetragen werden konnte, Tikka und Birka haben in dichten Brombeeren einen Frischling auf die Schneise gedrĂŒckt, so dass dieser vor ihnen erlegt werden konnte. Auch ansonsten haben sie gut gearbeitet – die Bedingungen mit den dichten Brombeerfeldern dort sind absolut nicht einfach, entsprechend mĂŒde sind sie jetzt 😉

Tikka

Tikka und Birka

Aspe

Okt 15

Bora hat heute die VGP bestanden

Patrick und Bora haben heute die VGP, die „MeisterprĂŒfung“ fĂŒr Vorstehhunde bestanden, mit hervorragenden 318 Punkten, ganz herzliche GlĂŒckwĂŒnsche!

Leon war mit Luna (Boras Schwester „Beena“) und Liza im herbstlichen Wald jagen.

FĂŒr Tikka und Birka startet die Saison nĂ€chstes Wochenende.

Tikkas Enkeltochter Liza

Luna und Liza

Luna und Liza

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